Ich glaube diese Helm-Diskussion hat jeder von uns schon mal mitgemacht. In vermutlich den verschiedensten Konstellationen und Versionen.
Da gibt es die Befürworter einer Helmtragepflicht und dagegen halten die absoluten Gegner. Dann gib es noch die Helmbeführworter und die Gelegenheitsträger.

Ich finde das ist irgendwie alles nicht das gelbe vom Ei.
Ich bin mir nicht mal sicher ob ich eine Tragepflicht befürworten würde.

Wenn man zum Beispiel die Gurtpflicht bei Auto herranholt, gibt es ja auch immer wieder die Fälle wo angurten schlimmer ist als nicht. Gerne bei Cabrios, wo Fahrer/Beifahrer dann herrausgeschleudert werden und dadurch überleben. Habe ich selbst in meiner Kindheit im Freundeskreis erlebt. Fahrer angeschnallt gewesen -> sofort verstorben, Beifahrer nicht angeschnallt gewesen -> herrausgeschleudert und mit Prellungen davon gekommen.

Ähnlich verhält es sich beim Radfahren. Es kann ohne Helm gut gehen, muss aber nicht. Auch dort habe ich es schon selber erlebt das der Helm vermutlich Leben gerettet hat, und das bei einem Alleinunfall.

Für mich ist es einfach total normal und ein automatismus, wenn ich Rennradfahren gehe ziehe ich meinen Helm an. Wenn mein ältester Sohn mit Laufrad, mittlerweile ab und an auch Fahrrad, unterwegs ist hat er seinen auch an.
Jedoch wenn ich mich aufs Rad schwinge um mal eben zu meinem Bike-Dealer (700m) zu düsen ziehe ich nicht automatisch den Helm an. Finde ich irgendwie erschreckend.

Wie haltet ihr das mit dem Helm? Immer? Manchmal? Garnicht? Und vorallem warum?