FotoNun habe ich mich das erste Mal auf die Rolle geschwungen und wollte meine Hausrunde bis Nideggen und zurück fahren.
Vollkommen optimistisch „nen Stündchen auf der Rolle….

Beim Montieren ist mir erstmal aufgefallen das es wesentlich einfacher ist den Bügel erst nach vorne zu klappen, das Rad einzuspannen und dann komplett nach hinten zu klappen. Übung macht den Meister.

Also raufaufsbike und los.

Was mir als erstes aufgefallen ist, bergab zeigt die Software extrem höhere km/h an als mein Garmin den ich hab mitlaufen lassen.
Im Flachland und im Berg waren die Anzeigen annähernd gleich. Ich sag mal die üblichen Toleranzen.

Und dann ist man so am kurbeln und schaut auf den Monitor, bis es auf einmal „bluppi“ macht und der Bildschirmschoner anspringt, ergo „Notiz an mich“ … Bildschirmschoner das nächste mal deaktivieren.
Anfangs war ich etwas enttäuscht von der Google-Earth Darstellung der Strecke, aber das liegt am Bildmaterial, kaum war ich raus aus der Stadt war die Landstrasse wunderbar zu erkennen.

Nach ca. 30 Minuten, Ankunft in Nideggen waren meine Körner zuende, was zum einem am konsequenten Nichtstun der letzten Monate liegt, zum anderen an das man vermutlich erst lernen muss auf einer Rolle angemessen zu fahren. Sprich „in echt“ ist es anders seine Kräfte einzuteilen. Z.B. bei einem Anstieg. In Echt erklärt sich das von selber, aber auf der Rolle kommt plötzlich die Bremse und man „holzt“ einfach munter weiter in die Pedale, weil irgendwie ändert sich ja nichts 🙂

Was auch noch gewöhnungsbedürftig ist, man bewegt sich kaum auf dem Rad auf der Rolle, ganz anderes Gefühl am Hintern als sonst.

BKOOL1

Die Datenaufbereitung bei BKOOL ist recht nett gemacht, mir gefällt wie das Höhenprofil mit dem Leistungsprofil übereinandergelegt ist und mit der Karte verbunden ist. Ehrlich gesagt sogar besser als bei Strava.

Unterm Strich hat mir die erste Session viel Spass gemacht und ich weiss nun was ich Morgen oder Übermorgen noch ändern muss:

  • Grösseres Handtuch
  • Bildschirmschoner deaktivieren
  • Mehr am Kopf arbeiten. Stichwort „einfach Absteigen“

Stay tuned