Unwetter 14.08.2012Bei der gestrigen Ausfahrt mit dem Rennradtreff hat es mich direkt doppelt erwischt, bzw entjungfert.

Diesmal waren wir nur zu zweit, was vermutlich auf die akute Wetterlage zurückzuführen war. Wir liessen uns jedoch nicht von der Tour abbringen und wählten einen Weg der uns „hinterm“ Regen vorbeiführen sollte. Hat auch prima geklappt bis Nideggen, aber auf der Abfahrt nach Heimbach hat uns der Regen dann doch eingeholt und wir waren quasi im Epizentrum, wie auf dem Bild links zu sehen. Irgendwann tauchte das nächsten Dorf mit einer Bushaltestelle auf welche wir zum untergestellen nutzten. Dorthin hatte sich auch noch ein anderes nettes Rennrad-Individum geflüchtet.

Regenpause Regenpause

Ich bin zwar schon ein paar mal ein wenig in den Regen gekommen, aber das war Kindergeburtstag im Vergleich. Und vermutlich war dies nun eigentlich auch nur ein Kindergeburtstag, aber für mich nicht 🙂

Kommen wir zur zweiten Entjungferung.
Ich habe die ganze Zeit gepokert und gehofft das ich zumindest die ersten 1000km mit dem Rad verschont bleibe…
Gepokert? Ja ich bin gefahren wie ein Frisör, sprich ohne Schlauch, Werkzeug und Pumpe 😛
PanneGerade mal einen Kilometer nach der Regenpause wurde es schwammig am Hinterrad und der Kollege hinter mir bestätigte mir direkt den blöden verdacht… platt!
Mein Glück im Unglück, ich war a) nicht alleine und b) hatte mein Kollege einen Schlauch dabei und das andere Regenopfer eine Pumpe. Dummerweise hatte die Pumpe nichts aufm Röllchen und so ist mein Kollege mit meinem Laufrad zur nächsten Tanke gedüst, kam aber mit einem Kopfschütteln zurück. Die Tankstelle hat keinen Adapter da.
Kurzum habe ich mich dann von einem familiären Werkstattwagen abholen lassen und somit die Tour abgebrochen 🙁
Selbst schuld? Ja gebe ich offen zu und wird mir nicht mehr wieder passieeren. Ich werde meine Satteltasche dementsprechen nun ausrüsten.

Hier noch die paar KM die wir gefahren sind und wenigstens gabs noch ne zweitbeste Zeit auf Frankenstraße 69 Climb: